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Elektrostatik - ein beherrschbares Risiko
Die Elektrostatik ist die älteste bekannte Form der Elektrizität, denn Blitze und Aufladungseffekte (Bernstein am Katzenfell) verängstigten oder verwunderten schon unsere Vorfahren vor über 2000 Jahren.
Heute haben andere Aspekte der Elektrizität eine viel größere Bedeutung erlangt als die "klassische" Elektrostatik, denn seit einigen Jahrzehnten müssen die elektrostatisch bedingten Auf- und Entladungen als eine Hauptrisikoquelle für Halbleiter beachtet werden.
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Für elektrostatische Auf- und Entladungen besitzt der Mensch nur eine sehr unvollkommene Sensorik, da er erst ab 3kV ein kribbeln fühlt, ab etwa 5kV ein Knistern hört und ab etwa 10kV einen Funken erkennt. Anders reagieren elekronische Bauelement die bereits ab einigen hundert Volt, unkalkulierbare und von aussen unerkennbare Teilbeschädigungen erhalten.
ESD-Schutz gemäß EN 61340-5-1 in Kurzfassung :
- Alles ESDS (Elekrostatisch empfindliche Bauteile), Personen, Arbeitsmittel und Arbeitsflächen der Schutzbereiche liegen auf gleichem Potential, d.h. sie müssen auch selbst ableitfähig sein
- In ESD-Schutzzonen (EPA Electrostatic Discharge Protectione Area) müssen Isolatoren und andere Quellen für elektrostatische Felder vermieden werden.
- Sicher Transporte (ESD-Schutzverpackungen) von ESDS in und aus Schutzbereichen
- Schulung der Mitarbeiter und Motivation zum bewussten Mitwirken im ESD-Schutz
- Ständige Kontrolle der getroffenen ESD-Schutzmaßnahmen durch einen ESD-Beauftragten
- Integriertes ESD-Kontrollprogramm
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